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  • Wintergärten Der Wunsch, sich die Natur ins Haus zu holen und dabei den kurzen und unbeständigen Sommer auf angenehme Art und Weise zu verlängern, ist verständlich.
  • Sommergärten Ein Sommergarten verlängert die Saison bis weit in den Herbst hinein.Durch groß dimensionierte Öffnungselemente in der Front und den Seiten wird ein angenehmes Klima erreicht.
  • Überdachungen Es gibt viele Gründe sich für eine Aluminium - Überdachung von Schilling zu entscheiden: Nicht nur, um die Terrasse zu überdachen oder die Gartenmöbel und Blumen vor Wind und Wetter zu schützen.
  • Vordächer Ein Aluminium - Vordach ist wie die Visitenkarte Ihres Hauses: Vordächer vermitteln dem Besucher einen ersten Eindruck über das Haus und seine Bewohner.
  • Profile Der Schwerpunkt unserer unternehmerischen Tätigkeit liegt in der Entwicklung und Planung von Aluminiumprofilen für Wintergärten, Haustürvordächer und Überdachungen.
  • BelüftungenFrische Luft und ein angenehmes Klima
    wirken sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus.
    In der freien Natur genauso wie im Wintergarten.
  • Beschattungen Grundsätzlich ist die Außenbeschattung
    einer innenliegenden Beschattung vorzuziehen!
    Je kleiner die Transmission, desto wirksamer
    ist die Form der Außenbeschattung.
  • Überdachungen Es gibt viele Gründe sich für eine Aluminium - Überdachung von Schilling zu entscheiden: Nicht nur, um die Terrasse zu überdachen oder die Gartenmöbel und Blumen vor Wind und Wetter zu schützen.
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Schneelastberechnung

Berechnung der Schneelast nach DIN EN 1991 (Eurocode 1) und 1999 (Eurocode 9)

Bis 2012 war die DIN 1055 das maßgebliche Regelwerk für Einwirkungen (z.B. Schnee und Wind) auf Tragwerke (z.B. Überdachungen und Wintergärten). 2007 wurde die DIN 1055 in vielen Punkten weitgehend geändert. So galt bis 2007 in weiten Teilen Deutschlands eine Schneelast von 75 kg. Ab 2007 wird nicht nur zwischen charakteristischer Schneelast S_k (in etwa: Bodenschneelast) und Dachschneelast unterschieden, auch die geographische Einteilung Deutschlands in Schneelastzonen selber erfuhr gravierende Veränderungen. Zusätzlich ist seit 2007 die Berücksichtigung von Schneeanhäufungen vorgeschrieben.

2012 ist die DIN 1055 in den Euronormen (DIN EN) aufgegangen. Die DIN 1055 ist mittlerweile zurückgezogen. Die DIN-EN 1991 (Eurocode 1) mit den Nationalen Anhängen ist das maßgebende Regelwerk für Einwirkungen auf Tragwerke. Hinzu kommt die DIN EN 1999 (Eurocode 9), die die statische Berechnung regelt.


Hier nun ein Beispiel, wie die Schneelast berechnet wird. Hierzu benötigen wir folgende Informationen:

Größe der Überdachung: 6000 x 4000 mm. Höhe UKW 2700 mm, Höhe UKR 2100 mm. Aufbauort: 59602 Rüthen Höhe über Null: 380 m und Montage der Überdachung an die Firstseite des Hauses, Abstand zwischen OKW und First: 5000 mm.

Zunächst bestimmen wir die Schneelastzone. Dafür müssen wir wissen, in welchem Landkreis der Aufbauort liegt. Hier: Landkreis Soest. Nun verwenden wir die offizielle Tabelle vom DIBt, um die Schneelastzone zu bestimmen. In dieser Tabelle finden wir auch den Hinweis, ob der Aufbauort im Norddeutschen Tiefland (NDTL) liegt. Wenn ja, dann ist der Wert für die Schneelast mit dem Faktor 2,3 zu multiplizieren. Aber in unserem Fall liegt der Aufbauort nicht im NDTL. Der Landkreis Soest, Gemeinde Rüthen, liegt in der Schneelastzone 2. Für die Schneelastzone 2 (Ohne NDTL) gilt eine charakteristische Schneelast von 85 kg/m², bis zu einer Höhe über Null bis 285 m.

Unser Aufbauort liegt aber in 380 m ü. NN. Wir verwenden nun die Formel S_k=0,25 + 1,91 x ((A+140)/760)² , wobei A für die Höhe über Null steht. Damit erhalten wir das Ergebnis 115 kg/m² (charakteristische Schneelast S_k), auch Bodenschneelast genannt. Ohne Berücksichtigung der Schneeanhäufung würden wir dieses Wert nun mit dem Abminderungsfaktor 0,8 (für Überdachungen bis 30° Dachneigung) multiplizieren und kämen dann auf einen Wert von 92 kg (Dachschneelast S_0 oder S_D). Die zu berücksichtigende Schneeanhäufung wird mit einer anderen Formel ermittelt. Für unser Beispiel ergibt sich hier eine zusätzliche Last von 109 kg/m².

Die gesamte zu berücksichtigende Schneelast beträgt für unser Beispiel also 201 kg/m².
Für unser Angebot legen wir dieses Gewicht zugrunde und wählen dementsprechend die Profile und/oder Stahlverstärkung.

Das bedeutet für Sie: planerische Sicherheit. Sie können jederzeit sicher sein, dass das Objekt allen statischen Anforderungen genügt. Die Erstellung einer Statik ist jederzeit möglich.

Sie sehen anhand der Beispielrechnung, dass eine pauschale Angabe in Form von "im Landkreis xy gilt immer 75 kg" nicht möglich ist. Das ist der Hauptgrund dafür, dass sogenannte Typenstatiken heute nicht mehr üblich sind, und wieso es unzweckmäßig ist, Preistabellen für bestimmte Schneelasten zu erstellen: Man liegt praktisch immer falsch. Entweder hat man zu viel oder zu wenig Schneelast berücksichtigt. Mit der aktuellen Vorschriftenlage ergibt sich bei kaum 2 Dächern derselbe Schneebelastungswert, selbst wenn diese Dächer in derselben Straße montiert werden.

Sie können uns einen Wert für die Schneebelastung vorgeben (z. B. 75 kg/m²), dann verwenden wir diesen Wert für die Auswahl der Profile und der Stahlverstärkungen. Das kann dazu führen, dass die zu verwendenden Profile/Stahlverstärkungen kleiner ausfallen und die Stahlverstärkungen evtl. ganz wegfallen. Dieses wiederum kann dazu führen, daß der Angebotspreis sinkt.

Eine höhere Schneelast führt aber nicht automatisch dazu, dass die Profile und die Stahlverstärkungen größer und damit teurer werden! Das ist von vielen Faktoren abhängig, z. B. von der Dachgeometrie und -größe. Außerdem kann die Schneelast z. B. durch Schneefanggitter oder andere Maßnahmen reduziert werden!

Bitte beachten Sie, dass die Erstellung einer Statik unter Umständen nicht möglich ist, wenn Sie uns eine Schneelast vorgeben! Außerdem müssen Sie sich in diesem Fall mit der Haftungsfrage auseinandersetzen. Und mit Ihrem Gewissen.


 
 
 
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Letzte Aktualisierung: 05.09.2018
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